Gemeinschaftskonzert der Singgemeinschaft Weissensee und des Schütte-Chores


Spontanes Ständchen im Wallfahrtsort und eine Stippvisite im ORF-Studio

Bückeburg (rd). Zum 35. Geburtstag unternahm der Schütte-Chor eine einwöchige Flugreise nach Techendorf am Weißensee im sonnigen, herbstlichen Kärnten im Süden Österreichs. Neben zahlreichen Exkursionen und Wanderungen kamen aber auch die Konzertaktivitäten nicht zu kurz. Insbesondere der Kontakt zur Singgemeinschaft Weißensee machte diese Tage zum unvergesslichen Erlebnis.

Am Sonntag stand die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes in der evangelischen Kirche zu Weißbriach auf dem Programm. Danach ging es auf eine Bustour vom malerischen Gitschtal ins naturbelassene Lesachtal. Dabei wurde in Hermagor das Heimatmuseum besichtigt. Auch eine Stippvisite in der Basilika des Wallfahrtsortes Maria-Luggau durfte an diesem Tag nicht fehlen. Zahlreiche Besucher freuten sich über das spontane Ständchen des Chores.

Der nächste Tag stand erst im Zeichen der Natur. Bei herrlichem Bergwetter zog es die Sängerinnen und Sänger in die umliegenden Höhen und auf die sonnigen Almen.

Am Nachmittag reiste eine Gruppe unter Chorleiter Jürgen Schütte nach Klagenfurt zum ORF Radio Kärnten. Im dortigen Landesfunkhaus begann um 18.30 Uhr die dreißigminütige Livesendung „Kärnten singt und spielt“. Diese war gänzlich der Vorstellung des Schütte-Chores und dem Besuch bei der Singgemeinschaft Weißensee gewidmet. Redakteurin Christine Pleschberger führte in lockerer Atmosphäre durch das Programm. Neben Jürgen Schütte kamen auch Liane Krüger, Marlies Tschenett und Pressesprecher Stephan Hartmann zu Wort. Der Chorleiter der Singgemeinschaft Weißensee, Christian Knaller, und der Vorsitzende Sepp Fiat luden die Hörer zum Gemeinschaftskonzert am Dienstag ein. Völlig beeindruckt war Christine Pleschberger von den einstudierten „Kärntnerliedern“ des Schütte-Chores. Im Kärntner Dialekt gesungen, hatte Jürgen Schütte zwei Stücke auf CD mitgebracht, die dann auch über den Äther gingen.

Am Dienstag lud der Hotelwirt Winkler den Chor zu einer „Seefahrt“ über den in weißblau und grün schimmernden Weißensee ein. Mit lustiger einheimischer Akkordeon-Musik zog die Sängerschar zum Schiffsanleger und ließ auf einer dreistündigen Rundfahrt bei Kaffee und Kuchen die Seele baumeln.

Als musikalischer Höhepunkt folgte am Abend das Chorkonzert im Weißenseehaus in Techendorf mit der Singgemeinschaft Weißensee. Der Schütte-Chor nahm die Zuhörer mit auf eine musikalische Weltreise und die einheimische Formation präsentierte fast ausschließlich traditionelle Kärntnerlieder. Die begeisterten Zuhörer spendeten frenetischen Beifall. Nach dem Konzert beim gemeinschaftlichen Treffen sollten die Lieder noch lange nicht verklingen.

In den darauf folgenden Tagen stand neben weiteren Wanderungen eine Exkursion durch das wilde Maltatal zu Österreichs höchstgelegenem Stausee und zur Kölnbrein-Talsperre auf dem Programm. In über 1900 Metern Höhe wurde das mächtige Bauwerk auch von Innen besichtigt, ehe auf dem Rückweg die Stadt Gmünd und ihre Burg zum Verweilen einluden.

Als am Samstag der Chor in Klagenfurt wieder die Air-Berlin-Maschine nach Hamburg bestieg, waren sich Organisator Peter Oberheide und Chorleiter Jürgen Schütte einig, dass der Schütte-Chor viele neue begeisterte Freunde gefunden hat. Beide hoffen, dass sich der ausgesprochene Gegenbesuch der Kärntner in absehbarer Zeit realisieren lässt – für Schaumburg sicher ein kultureller Höhepunkt im Konzertkalender.

Schaumburg-Lippische Landeszeitung, 23.10.2010

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